Gebetsfahnen an einem Grat, dahinter Berge und Wolken
Gebetsfahnen an einem Grat, dahinter Berge und Wolken

Was, wenn wir schon alles in uns tragen, was wir brauchen – und es nur immer wieder vergessen?

Ich begleite Menschen dabei, sich zu erinnern: daran, wer sie wirklich sind.
Was ihnen wichtig ist, im Leben.
Und was ihnen dabei hilft, zu werden, wer sie eigentlich sind.

Gemeinsam lauschen wir dem Wissen, das in uns wohnt. Bemerken Gewohnheiten, die uns dienen, und solche, die es nicht mehr tun. Spüren, was sich nach einem Mehr an wirklicher Freiheit anfühlt - und was nach einem zu eng gewordenen Kokon des Gewohnten.

Ob in meiner Forschung, in Gruppen oder im Coaching: was mich interessiert ist, was es bedeutet, Mensch zu sein. Individuell und kollektiv. Und wie wir zu einer Welt beitragen können, die dem Leben dient.

Wir leben in einer Zeit des Umbruchs, des Wandels. Manche sagen einer Zeit des Sterbens und Geboren-Werdens. Einer Zeit der Übergänge, in der das Alte nicht mehr trägt und das Neue noch nicht zu greifen ist.

Kollektiv sehen wir, wie sich die Moderne mit ihren Grundüberzeugungen von Getrenntheit – von uns selbst, anderen und der Welt als Ganzes – ihrer Lebensgrundlagen beraubt. Die ineinandergreifenden Krisen dieser Zeit, ökologisch, politisch und sozial, lassen viele von uns mit Ohnmacht, Zweifeln und Hoffnungslosigkeit zurück.

Diese Krisen bleiben nicht im „Außen“, sie wirken unmittelbar auf unsere ganz individuellen Beziehungen: zu unseren Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen; zu Menschen in unserem Leben; auf unsere “Weltbeziehung”. Kurz: Die Krise im Außen sickert in uns rein. Unaufhaltsam. Nachricht für Nachricht. Tag für Tag.

Und so sehen wir vermeintliche Gewissheiten bröckeln. Beziehungen und Rollen, die wir über Jahre, vielleicht Jahrzehnte genährt, gepflegt haben, laufen sich aus. Alte Ziele und Träume verlieren an Zugkraft. Vielleicht, weil sie sich als anders entpuppen als wir uns das vorgestellt haben. Vielleicht, weil wir mehr und mehr bemerken, dass die Ideen und Maßstäbe, die sich die Ziele ersonnen haben, immer weniger mit dem zu tun haben, was uns wirklich wichtig ist.

Wenn das Alte nicht mehr trägt, und das Neue noch nicht greifbar ist, sind wir in unbekanntem Terrain. Mittendrin in einer Journey to the Unknown, von der wir nicht wissen, wohin sie uns bringt, und wer wir am Ende sind.


Wie gehen wir damit um? Mit dem Unangenehmen, dem diffusen Gefühl von Kontrollverlust; der Unsicherheit, mit der gerade alles überzogen scheint? Der Orientierungslosigkeit? Die Aufmerksamkeitsindustrie (rund um Instagram, Facebook und TikTok) bietet eine Möglichkeit: mit Ablenkung im Sekundentakt. Die Wellness-Industrie versucht uns in Blasen zu hüllen, die die Krisen der Welt leiser und ferner wirken lassen. Und Konsum kann uns immer noch helfen zu betäuben, was so schmerzhaft ist.

Aber was, wenn wir nicht noch mehr – käuflich zu erwerbende – Sicherheitsgaranten brauchen?
Wenn es gar nicht darum geht, jemand anderes zu werden – mutiger, schöner, klüger?
Was, wenn wir uns nur daran erinnern müssen, wer wir wirklich sind?

Aber wie machen wir das? Und hier zeigt sich das nächste vermeintliche Paradoxon dieser Reise: wir machen es nicht. Wir erinnern uns, indem wir sind. Indem wir mit all dem sind, was schon ist. In uns und um uns. Mit dem Schönen, Leichten, Warmen – und dem Unangenehmen, Schmerzhaften, Dunklen. Indem wir vertraut werden, mit dem Leben, zeigt sich uns mehr und mehr, wer wir wirklich sind. Und je näher wir dem kommen, desto mehr Stabilität finden wir in uns, inmitten des Sturms, inmitten des Wandels, inmitten dieser Journey to the Unknown. Denn wir lernen immer mehr auf die Weisheit unseres Herzens, die Klarheit unseres Geistes zu vertrauen – und werden so selbst zu dem Anker, den wir suchen.

Was, wenn wir uns nur erinnern müssen, wer wir sind? Indem wir mit dem sind, was schon ist, dem Schönen und dem Schrecklichen, offenbart sich uns das Leben. Und mit ihm die Weisheit unseres Herzens und die Klarheit unseres Geistes.


Diese Qualitäten von Weisheit und Mitgefühl sind schon in uns angelegt. In allen von uns. Es geht darum, sie zu nähren, wachsen – und so mehr und mehr aufblühen zu lassen. Nicht nur für uns; zum Wohle aller fühlenden Wesen, mit denen wir uns diesen einzigartigen Planeten Erde teilen.

Dafür braucht es Weite. Weite, um zu atmen; damit sich entwirren kann, was sich ineinander verfangen hat. Weite, in der – in einem ganz eigenen Rhythmus – Altes vergeht und Neues entsteht. Weite, die den Blick öffnet, für all die Möglichkeiten dieses Lebens.

All das, was ich mach, hat diese Weite im Blick, und im Herzen. In den Räumen, die ich in Kursen, in Workshops, im Coaching (mit-)gestalte, geht es mir darum, Weite in uns zu schaffen. Weite für die leisen Zwischentöne; für die Weisheit, die wir in uns tragen; Weite für die wütenden und ängstlichen Stimmen; Weite für das Mitgefühl, mit all dem Schmerzhaften. Weite für das Leben. In der alles sein darf, das ist.

Diese Qualitäten von Weisheit und Mitgefühl sind schon in uns angelegt. In allen von uns. Es geht nur darum, sie zu nähren, wachsen zu lassen und so mehr und mehr aufblühen zu lassen.


“Maybe the journey isn’t so much about becoming anything.
Maybe it’s about unbecoming everything that isn’t really you, so you can be who you were meant to be in the first place.”

– Paulo Coelho

Lena Ramstetter sitzt auf einem Hocker auf einer Wiese, vor ihr liegt ein Border Collie

Servus, ich bin die Lena

Ich lieb es, die Weite der Welt zu spüren, am liebsten am Berg. Und genauso lieb ich es, Weite in mir zu spüren: in meinem Fühlen, Denken, Sein.

Und so hat mein Leben einen “goldenen” Faden, der sich durch diese Journey to the Unknown zieht. Meine Liebe zu Weite, Freiheit und Echtheit.

Ob am Berg, in der Meditation, im gemeinsamen Lernen und Forschen: ich lieb es, wenn sich die Perspektive ändert. Ich etwas seh, das ich davor so noch nicht erkannt hab. Wenn es weit wird, in mir und um mich.

Und wenn ich lebendig bin. Spür, was ich beitragen kann, zu einem gelingenden Leben auf dieser Erde.

Wenn du noch mehr darüber erfahren willst, wie sich das in meiner Arbeit zeigt und wo mich das bisher hingebracht hat, dann kannst du hier weiterlesen.

Lena Ramstetter auf Skiern im Schnee
Lena Ramstetter im Selfie, mit Mütze und Sonnenbrille im verschneiten Gebirge

Angebote

Was alle meine Angebote vereint, ist: Weite, Zeit und Stille, in denen neue Perspektiven sichtbar werden.
Wo da sein darf, was da ist – und so Freiheit entstehen kann.
Freiheit, anders zu denken und zu handeln. Freiheit, unbekannte Wege zu gehen – und zu werden, wer wir schon sind.

Zwei Personen als Silhouetten auf einem Felsen im Nebel, eine lässt einen Drachen steigen, schwarz-weiß
Zwei Personen als Silhouetten auf einem Felsen im Nebel, eine lässt einen Drachen steigen, schwarz-weiß

Coaching

Wenn wir nicht wissen, worauf wir vertrauen können, ist es gut ein Stück des Weges gemeinsam zu gehen. Um sich daran zu erinnern, wer wir wirklich sind. Und was uns wichtig ist, im Leben.

Rosa Lotusblüte zwischen dunklen Blättern
Rosa Lotusblüte zwischen dunklen Blättern

Meditation

Was passiert, wenn wir den Blick nach innen richten? Wenn wir Gedanken und Gefühle neugierig und wohlwollend beobachten? Und uns in Mitgefühl für uns selbst und alle Wesen üben?

Holztafel mit Buchstaben-Schriftzug „Think outside the box"
Holztafel mit Buchstaben-Schriftzug „Think outside the box"

Forschung und Lehre

Wie hängt das, was in uns geschieht, mit dem zusammen, was in der Welt passiert? Was hat unsere Wahrnehmung mit Politik zu tun? Und welche Fähigkeiten brauchen wir, um eine Welt im Umbruch gut navigieren zu können? Meine Forschung und Lehrangebote zu diesen Fragen.